Wolfgang Flad, Philip Hausmeier, Eliana Heredia, Kathrin Köster, Maria Muñoz, Brenna Murphy, Fernanda Trevellin and Raul Walch

Opening: October 19, 2013 from 7 to 10 pm

Exhibition: October 20 to 30, 2013  from 4 to 7 pm (and by appointment)

Location: Kunsthalle m3 – Atelierhof Mengerzeile / Mengerzeile 1-3, 12435 Berlin

Panel Discussion: October 24, 2013 starting at 7.30 pm

Axel Pichler (FU Berlin), Ursula Stroebele (UdK Berlin), Marc Wellmann (Haus am Lützowplatz) and Maria Muñoz, Eliana Heredia, Tina Sauerländer

www.peertospace.eu

Schon vor Jahrzehnten hat die Skulptur ihren traditionellen, sockel- oder wandbezogenen Platz hinter sich gelassen und sich in alle Richtungen hin erweitert und ausgedehnt. Die  Grenzen von Malerei, Skulptur, Raum und Betrachterraum wurden verändert, miteinander verknüpft oder gar ganz auflöst. Auch in der digitalen Kunst ist Skulptur im virtuellen Raum ein wichtiges Thema. Verschiedene gegenwärtige Tendenzen aufgreifend, stellt die Ausstellung »Entering Space« Arbeiten junger internationaler Künstler vor, die sich mit der raumbezogenen Entwicklung von Skulptur befassen.

Die Ausstellung »Entering Space«, kuratiert und organisiert von Tina Sauerländer von peer to space (www.peertospace.eu), zeigt beispielhaft junge künstlerische Positionen auf, die sich auf gänzlich unterschiedliche Weise mit Skulptur und Raum auseinandersetzen. Der Künstler Wolfgang Flad, dessen Arbeiten kürzlich in der Ausstellung »Nur was nicht ist ist möglich« im Essener Folkwang Museum zu sehen waren, zeigt ein komplexe, verästelte skulpturale Arbeit, die von der Decke hängend vom Besucher durch- und unterschritten werden kann. Das Werk befindet sich somit nicht auf Augenhöhe, sondern erfordert einen Perspektivenwechsel vom Betrachter. Die amerikanische Künstlern Brenna Murphy, deren Arbeiten bis vor kurzem in einer Einzelausstellung im Kunstverein Düsseldorf zu sehen waren, ist mit einer digitalen Arbeit vertreten: Eine virtuelle Skulptur, die in ihrer Formensprache an die Inka- oder Maya-Kultur erinnert, bewegt sich in einer abstrakten und sich ständig  verändernden räumlichen Umgebung. Der Künstler Philip Hausmeier hingegen schafft reale Skulpturen in Form von geometrischen Körpern, deren Oberfläche den Blick in einen virtuellen, unendlich wirkenden Raum »im Inneren« der Skulptur freigibt. Der Künstler Raul Walch wird in einer Performance am Eröffnungsabend eine Bild von Martin Kippenberger re-inszenieren. Dabei werden die Ausstellungsbesucher selbst zum unabdingbaren Teil der nur kurz bestehenden Skulptur. Am 24.10. wird es zudem eine Panel-Diskussion mit Marc Wellmann, künstlerischer Leiter des Haus am Lützowplatz, geben!

Maria Munoz, Zwischenraum Version B, 2012_2013

Wolfgang Flad, kiss and tell, 2013, Foto Sylvia van der Woude

Philip Hausmeier, Nothing to see, nowhere to be, 2012_2013